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Ajahn sprich a-dschaan

 Adschan bedeutet Lehrer. Im Buddhismus werden angesehene Mönche bzw. gelehrte Mönche, die schon viele Jahre Mönch sind, mit diesem Titel angeredet, also zuerst Adschan und dann der Namen des Mönch. Es ist auch ein Ausdruck der Ehrerbietung.

 

Airavate

Schreibweise auch Airavana.

Ist ein mythischer weißer, heiliger Elefant, das Reittier des indischen Gottes Indra (Gott des Regens und Donners). Gilt in erster Linie als Glückbringer oder Glückssymbol und in früheren Zeiten als Regenbringer. Die thailändische Version heisst Erawan

 

Baat

Traditionelles Bettelgefäss der Mönche, mit welchem sie täglich am Morgen durch  die Straßen ziehen.

 

Banthe

Anrede für einen Mönch.

wörtl. "Ehrwürdiger" in Sri Lanka gebräuchlich.

 

Bindabbad (Pali-pindapata)

Täglicher Almosensammelgang der Mönche um Nahrung.

 

Bhikkhu (Sanskrit-bhikshu)

(jemand, der um Almosen bettelt)Allgemeiner Begriff für einen vollordinierten Mönch, wer das 20.Lebensalter erreicht hat, kann zum Mönch ordiniert werden,

Bhikkhuni (Sanskrit-bhikshuni)

Weibliche Form von Bhikkhu, allgemeiner Begriff für eine vollordinierte Nonne, wer das 20.Lebensalter erreicht hat, kann zur Nonne ordiniert werden,

Hochangesehende oder gelehrte Nonnne werden auch mit Mae oder Mä = Mutter angeredet.

 

Bhodi

Wird im Pali und im Sanskrit mit dem Begriff Erwachen übersetzt.

 

Bodhi-Baum

Nach der Überlieferung soll Buddha unter einem Pappel-Feigenbaum die Erleuchtung gefunden haben. Diese Baumart wird unter den Buddhisten seitdem Bodhibaum oder Buddhabaum genannt und hoch verehrt.

 

Bodhisattva (Sanskrit)

Bodhisatta (Pali)

Bodhi "erleuchtet"

Sattva "sein"

wörtl. "Erleuchtungswesen"

Ein Bodhisattva ist voller Liebe und Mitleid für seine Umwelt.

 

Bun

Bedeutet Segnung, ist aber auch die Kurzform von Thambun (Gutes tun).

 

Tempeljungen

Dek Wat oder Luk Sit Wat

Dek Wat ist die allgemeine Bezeichnung für

Tempeljunge, (dek = Junge unter 15 Jahren, Wat = Kloster oder Tempel), auch Deg Wat oder Luk Sit Wat. Sie sind die Jungs die zusammen mit den Mönchen im Tempel als "Diener" leben.

 

Dharma (Sanskrit)

Dhamma (Pali)

Wörtl. "das Tragende"

Die Lehre von Buddha.

 

Fang Thet

Mönchspredigt zuhören, (fang = zuhören, thet = Predigt)

 

Kapilavastu

Der Ort, wo Buddha als junger Prinz lebte. Die Stadt etwa 25 km westlich von Lumbini, dem heutigen Rummindai in Nepal. Heute eine Pilgerstätte für Buddhisten. (Pali = Kapilavattu)

 

Karma (Sanskrit- Komma)

wörtl. "Wirken und Tatt"

(nicht Schicksal) Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich.

 

Khao Pansa

Anfang der Regenzeit (auch kao pan-sa). Im Buddhismus allgemeiner Begriff für die dreimonatige Regenzeit, wo Mönche kaum ihre Klöster verlassen. Im Theravada-Buddhismus ein wichtiger Feiertag.

 

Khrueang Raang

Amulett mit einer "angeblich" übernatürlichen Kraft.

Es soll dem Träger Glück, Reichtum oder Gesundheit bringen. Auf dem Amulett kann Buddha,Bodhisattva, ein berühmter Mönch, ein Zeichen oder ein Schriftzug in Pali sein. Oft werden Amulette im Wat überreicht, nachdem man dort Tambun verrichtet hat. Sie werden dort auch zum Kauf angeboten. Wobei man die Stücke offiziell nicht wirklich kauft, sondern eher auf Lebenszeit, ohne Rückgabezwang, mietet. Dem Träger eines Amulettes obliegen aber auch gewisse Pflichten, die er einhalten sollte, z.B. nicht stehlen, nicht lügen....

 

Kruat nam

Weihwasser, gesegnetes Wasser von Mönchen, auch Gruat nam, für verschiedene Zeremonien.

 

Kushinagar

Der Ort,wo Buddha verstorben war. Er ist seid Buddhas Tod eine Pilgerstätte für Buddhisten. Kushinagar ist eine Stadt im nordöstlichen indischen Bundesstaat Uttar Pradesh.
 

Kuti (sprich kutti)

Mönchswohnung wörtl. Hütte

 

Luang Nong

Thail. Ehrenvolle Anrede für

einen jungen Mönch.

 

Luang Pi

Thail. Ehrenvolle Anrede für einen Mönch im mittleren Alter.

wörtl."erwürdiger Bruder"

 

Luang Poh

Thail. Ehrenvolle Anrede für einen Mönch im Seniorenalter.

wörtl. "ehrwürdiger Vater"

 

Luang Buh

Thail. Ehrenvolle Anrede für einen Mönch im hohen Alter.

wörtl. "ehrwürdiger Großvater"

 

Luk Nimit

Einweihung eines Wat, bei dieser buddhistischen Zeremonie werden 9 kugelförmige Grenzsteine in 9 verschiedene Stellen im Klosterareal im Boden versenkt. Nur ein Wat, der Luk Nimit vollzogen hat, darf auch ordinieren. Auch Fang Luuk Nimit genannt.

 

Lumbini

Der Ort, wo Buddha geboren wurde. Der Ort heißt heute Rummindai und liegt im heutigen Nepal, nahe der südlichen Grenze zu Indien. Heute eine Pilgerstätte für Buddhisten.

 

Maekao (Thail. sprich mä-kau)

Klosterbesucherin, Meditationsschülerin,

welche die acht Selbstverpflichtungen (atthanga Sila) einhalten will.

 

Mönch-Gewänder

Mönche dürfen insgesamt 3 Gewänder besitzen (Nonnen 5 Gewänder)
 

Mönch-Regeln

Traditionell sind 227 Regeln überliefert, die ein Mönch zu beachten hat. Die 10 Tugend-Regeln, die Silas, sind dabei die ersten Grundregeln für einen Mönch.
 

Nonnen-Regeln

Traditionell sind 311 Regeln überliefert, die eine Nonne zu beachten hat.

 

Naga

Ein göttliches Schlangenwesen in der Mythologie Thailands, die über magische Fähigkeiten verfügen, Macht über das Wasser haben und die Schätze der Unterwelt beschützen.

 

Nang Kwak

Die Glücksgöttin mit der erhobenen heranwinkenden rechten Hand. Sieht man meistens in vielen Geschäften, aber auch in Haushalten. Sie steht Reichtum und Glück für das Geschäft, soll Kunden und damit Vermögen bringen. Die schlanke kniende Figur im traditionellen Kostum, hält die offene linke Hand auf dem Boden. Eine andere Version hält gehäufte Geldmünzen in der linken Hand. Siehe auch Gumarn Thong.

 

Orange

Die Farbe Orange symbolisiert (im Theravada-Buddhismus) Weisheit, oder die Weisheit, Erkenntnis oder Erleuchtung der buddhistischen Lehre

 

Paang Ham Yat

"Buddha-Wochentage"

 

Pahkao (Thail. sprich pa-kau)

Klosterbesucher, Meditationschüler, welcher die acht Selbstverpflichtungen (atthanga Sila) einhalten will.

 

Pali

Pali ist die heilige Sprache der Buddhisten und wie das Latein eine tote Sprache.

 

Pali-Kanon

Buddhistische Schriften des Theravada.

 

Phra (Thail. sprich praa)

Mönch

 

Phra Saksit

Mönch mit spiritueller Kraft.

 

Puja (sprich. bu-schaa)

Verehrung oder Zeremonie

 

Rapon (sprich pa-ponn)

Segen oder Segenswünsche der Mönche nach der

Essensspende.

 

Sanskrit

Altindische Schrift, wird übersetzt mit zusammengesetzte Sprache. In Sanskrit wurden die ältesten buddhistischen und religiösen Texte geschrieben. Sie hatte ihre Blütezeit etwa 400 v. Chr. Sie ist verwandt mit dem Pali, soll aber jünger sein.

 

Sati

Achtsamkeit, Konzentration

 

Siam

Der alte Name von Thailand, der 1939 abgelöst wurde.

"Siam" stammt vom Sanskrit-Wort "shyama" was "dunkel" oder "Schwarz"  bedeutet. So waren nämlich die Thais von ihren Nachbarn genannt worden. 

 

Silas

Übungs- Tugendregeln im Buddhismus, (hauptsächlich) für Laienanhänger und Novizen gedacht. Bekannt sind die 5 Silas, die 8 Silas an den Uposatha-Tagen und die 10 Silas. Schreibweise auch 5, 8 oder 10 Prinzipien.

 

Sutra (auch: Sutras oder Sutren)

Buddhistische Lehrtexte.

 

Tak Baat

Spende für einen Mönch bzw. dem Mönch eine Spende überreichen. Schreibweise auch Tak Bat, Bin Tabat oder Sai Baat.

 

Tambun

wörtl. Gutes tun

Das freiwillige geben von Materiellem (z. B. Essen und Kleidung an die Mönche), Arbeitskraft (z. B. tätige Mithilfe im Kloster) und Weisheit (z. B. Mithilfe bei der Verbreitung der buddhistischen Lehre.

Der spirituelle Zweck des Spendens ist die Überwindung von Gier und Egoismus sowie das Erwerben religiöser Verdienste ("Karmisch heilsamer Taten").

 

Tempelanlagen (wats)

Es gibt in Thailand 4 Arten von Tempelanlagen.

1. Wat Luang

    Vom König veranlasster Wat-Bau.

2. Wat Chao

    Von Prinzen veranlasster Wat-Bau.

3. Wat Khum Nang

    Von Adligen veranlasster Wat-Bau.

4. Wat Ratsadorr

    Durch Spenden des einfachen

    Vokes gebauter Wat.

 

Tisarana

Durch das Aussprechen der drei Zufluchtsformeln (Ich bekenne mich zu Buddha, Ich bekenne mich zur Lehre und Ich bekenne mich zur Mönchsgemeinde), bekennt man sich als Anhänger von Buddha, zum Buddhismus.

 

Ton Pha Pa

Geldbaum oder  Spendenbaum für einen Wat. An einigen buddhistischen Festtagen sieht man auch oft einen Ton Pha Pa. Dies ist meistens ein aus Zweigen oder Draht geformter symbolischer Baum, an denen die Gläubigen dann Geldscheine befestigen können, um z. B. ein Wat (Kloster) für ein Bauvorhaben oder allgemein finanziell zu unterstützen. Nach dem Festtag wird das Geld gezählt und öffentlich bekannt gegeben. Auch Pha Pa, Phapa, Ton Phapa oder Tun Phapa.

 

Der Ursprung von Pha Pa wird so überliefert:

Einst gab es Zeiten, als viele Mönche noch in der Nähe der Wälder wohnten, und statt neue Mönchsroben nur Lumpen gespendet bekamen. Eines Tages wurden ihnen jedoch Mitleid Kleidungsstücke gespendet, indem sie diese Kleidungsstücke, aber auch manchmal Essen und etwas Geld, an den Ästen der Bäume befestigten.

 

 

Upasaka (männlich)

Upasika (weiblich)

wörtl. dabeisitzende/r

Buddhistischer Laie der Zuflucht genommen hat und die fünf Selbstverpflichtungen (panca Sila) einhält. Ein buddhistischer Laie, der zu besonderen Gelegenheiten (Uposatha) die acht Selbstverpflichtungen (atthanga Sila) einhalten will.

 

Upasaka (männlich)

Upasika (weiblich)

(Sanskrit „dabeisitzender oder Anhänger)

Buddhistischer  Laie, der sich durch die dreifache Zufluchtsformel (Tisarana) zum Buddhismus bekennt, und bereit ist die 5 Silas einzuhalten.

 

Uposatha

Sanskrit „Upavasatha“

buddhistische Feiertage, nach den Mondzyklen ausgerichtet.

 

Visakha Puja

Gedenktag, denn immer an einem Vollmondtag, jeweils im 6. Mondmonats, fanden die wichtigsten Ereignisse im Leben Buddhas statt. Buddhas Geburt, Buddhas Erleuchtung und Buddhas Tod. Schreibweise auch Visakha Bucha, Mai Vesakh oder Vesak-Fest.

 

Vinaya

wörtl. Disziplin

Bezeichnung der Buddhistischen Ordensregeln.

Kompendium der Ordensregeln. eEin großer Teil der 227 Regeln für Mönche und 311 für Nonnen, sind Übungs- und Verhaltensregeln, die nicht mit der eigentlichen  buddhistischen Ethik, dem Sila verwechselt weerden darf.

 

Wai Phra

Dreifacher Wai vor Mönchen oder Buddha (Buddha-Bildnissen).
Wai bedeutet: die Hände zusammenfalten und mit Phra ist Buddha  oder der Mönch gemeint.

 

Wat

Wat ist das Thailändische Wort für "Ayasatha" aus dem Sanskrit welches "Wohnstatt für Schüler und Asketen" bedeutet.