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Das Leben ist ein Produkt Deiner Gedanken.

Achte stets auf Deine Gedanken. Sie werden zu Worten.

Achte stets auf Deine Worte. Sie werden zu Handlungen.

Achte stets auf Deine Handlungen. Sie werden zu Gewohnheiten.

Achte stets auf Deine Gewohnheiten.

Sie werden zu Charaktereigenschaften.

Achte stets auf Deinen Charakter.

Er beeinflusst Dein Schicksal.

 

 

 

 

Buddha

 

  

 

Buddha heißt übersetzt der "Erwachte", der "Erleuchtete". Buddha ist der Gründer des Buddhismus.

 

 

Merkmale des Buddha

 

 

Die langen Ohrläppchen an den Statuen des historischen Buddhas ein Zeichen seines Verzichts auf Reichtum. Als Sohn eines indischen Adeligen trug er vor seiner Pilgerreise schwere Goldohrringe, die seine Ohrläppchen vergrößerten und herunterzogen. Als bettelnder Mönch trug er die Ohrringe selbstverständlich nicht mehr, seine Ohrläppchen blieben aber trotzdem lang.

 

Die Erhöhung auf dem Scheitel der Buddhafiguren gilt als Zeichen der Weisheit und Allwissenheit. Er wird auch „Weisheitshöcker“ genannt. Das „dritte Auge“, der Punkt zwischen den Augen, wird als das „Auge der Weisheit“ bezeichnet.
Buddha soll bereits bei seiner Geburt 32 Merkmale eines heiligen, weisen Mannes aufgewiesen haben. Einige dieser Merkmale finden sich daher in den Buddhastatuen.

 

 

 

Die Gesten des Buddha

 

Die Darstellung Buddhas ist durch  Regeln festgelegt, die in Indien entstanden sind. Buddha wird sitzend und in der Lotuspose dargestellt. Die Beine sind eng gekreuzt und die Sohlen beider Füße sind nach oben gerichtet.

Die symbolischen Gesten der Hände (Mudra) haben große Bedeutung, denn sie zeigen die Situationen und Tätigkeiten des historischen Buddha während und nach seiner Erleuchtung an.

 

"Gruß- oder Verehrungsgeste" 
(namaskara)

 

 

Die vor der Brust erhobenen Hände liegen mit den Handflächen fest zusammen. Sie ist die Geste des Avalokiteshvara in Manifestationen mit mehr als zwei Armen.

 

Geste der Erdberührung

 

 

 

Unmittelbar vor seiner Erleuchtung berührte Buddha mit seiner rechten Hand die Erde um sie in seinem Streit mit Mara, der Verkörperung des Bösen, als Zeugen für seine guten Taten in seinen zahlreichen  früheren Leben und für seinen festen Willen zur Ausführung seines Vorhabens anzurufen.

 

Meditationsgeste

 

 

 

Der sitzende Buddha legt die Hände locker in seinem Schoß übereinander. Die rechte Hand ist immer oben, die Handflächen zeigen auch immer nach oben und die Finger sind ausgestreckt.

 

"Meditationsgeste mit Almosentopf"
 

 

Die Meditationsgeste dient auch dazu, den Almosentopf zu halten. Die Symbolik gilt nur wenn es sich um den Almosentopf, nicht, wenn es sich um ein anderes Gefäß handelt.

 

Geste der Beruhigung und

Schutzgewährung

 

 

 

Die rechte Hand ist erhoben und dem Betrachter offen zugewandt.

 

Geste des Schenkens und der Gunstgewährung

 

 

 

Die Hand ist offen und dem Betrachter zugewandt.

 

In Gang setzen des Rades der Lehre

 

 

 

Beide Hände werden vor der Brust gehalten. Daumen und Zeigefinger der rechten Hand formen das Rad, der Mittelfinger der linken Hand versetzt es symbolisch in Rotation.

 

"Ermutigungsgeste"
(abhaya)

 

 

Diese Geste wird auch als  "Segnungs-" oder "Furchtlosigkeits" Mudra bezeichnet. Die zum Betrachter hin geöffnete" nach oben weisende Hand ermutigt den Gläubigen dem Buddha oder Bodhisattva näher zu treten. Die Geste kommt vereinzelt auch linkshändig vor. Dieses Mudra ist typisch für Buddha Shakyamuni und den Dhyani Buddha Amogasiddhi

 

 

Der Altar

 

 

Unser Altar

  

Einen Altar findet man nicht nur in einem Tempel, sondern in fast jedem Haushalt. Neben der Statue oder einem  Bild von Buddha , wie beim Hinayana-Buddhismus, findet man Bodhisattvas, wie beim Mahayana-Buddhismus. Ein Altar ist eine Unterstützung für unsere Wünsche und für das Ansammeln positiver Handlungen. Er ist ein Ort an dem wir Freigiebigkeit entwickeln und unsere altruistischen Wünsche aussprechen können.

 

 

 

Opfergaben

(Verehrungsgaben)

 

 

  

Zu einem Altar gehören Opfergaben. Die Opfergaben sind immer auf eine Gottheit ausgerichtet. Hier die Bedeutung einiger Symbole die man an einem Altar finden kann.

 

Kerzen oder Lämpchen

Licht des Buddhadamma, mit dem er die

Finsternis des Nichtwissens zerstört hat.

Weihrauch

Das Licht des Dhamma kann nur durch

gutes sittliches Verhalten erreicht werden.

(Wohlgeruch der Sittlichkeit)

Blumen

Symbol der Vergänglichkeit des Körpers.

Wasser

Bedeutet kühler Geist und friedvoll.

Essen

Wie etwa eine Annanas. Sie ist das Symbol für Glück.

 

 

 

Lotus

 

 

 

Der Lotus ist im Buddhismus wichtig, da er die Aufklärung und Erleuchtung symbolisiert. Seine Fähigkeit, Schmutz von sich zu weisen, ließ den Lotos in weiten Teilen Asiens zum Sinnbild für Reinheit, Treue, Schöpferkraft und Erleuchtung werden. Das Symbol findet sich sowohl im Hinduismus wie auch im Buddhismus.

 

 

 

Geisterhäuschen

(chao ti)

 

 

 

In Thailand hat fast jedes Haus sein Geisterhäuschen. Um so größer das Geschäft, Hotel oder Wohnhaus, je größer das Geisterhäuschen. Es soll den jeweiligen Geist günstig stimmen, der bei der Errichtung des Gebäudes von seinem angestammten Platz vertrieben wurde. Das kleine bzw. große  Geisterhäuschen darf nie vom Schatten des Hauses berührt werden. Es gibt sehr kleine Geisterhäuschen für die Wohnung. Diese erfüllen ihren Zweck.  Opfergaben in Form von Blumen, Räucherstäbchen, Essen (Reis), oder  Trinken (es kann auch eine Coca Cola sein) werden erbracht und im Gegenzug gute Geschäfte, Glück, Gesundheit oder Geld zu erbeten.

 

 

 

Bodhibaum

 

 

 

Bodhibaum "Baum der Erleuchtung", ein Feigenbaum, unter dem Buddha die Erleuchtung erlangte.

 

 

Sri Maha Bodhi (Sri Lanka)

 

Sri Maha Bodhi

 

Am Baum werden bunte Tücher befestigt.

Sie dienen der Wunscherfüllung

 

Der Sri Maha Bodhi ist der älteste Baum auf diesem Planeten, dessen Geschichte dokumentiert ist. Im 3. Jahrhundert vor Christus gelangte durch Sanghamitta ein Zweig des Baumes nach Sri Lanka, unter dem Siddharta Guatama erleuchtet wurde und später zum Buddha wurde. Wäre dem Baum in den letzten 2.200 Jahren etwas zugestoßen, so wäre es mit Sicherheit überliefert worden.

 

 

 

Bodhisattvas

 

 

 

Bodhisattvas "Bodhi" heißt "erleuchtet", "Sattva" heißt "sein".

Ein Bodhisattva ist ein Vorbild oder Führer, der anderen hilft, den Weg zur Erlösung zu finden und sie von ihren Leiden zu befreien. Ein Bodhisattva ist voller Mitleid und Liebe für seine Umwelt.

 

 

 

Guan Yin (Kuan Yin), die buddhistische, weibliche Verkörperung des Mitgefühls erfüllt als lieblich anmutende, spielerische Göttin die Wünsche derer, die sie anrufen, besonders aber die der Frauen. Sie ist die meistverehrte Göttin des chinesischen Pantheon.

 

 

Übersetzt bedeutet ihr Name: "Diejenige, die die Laute der Welt vernimmt", denn sie verspricht Linderung und Erlösung vom Leid und den Schmerzen der Welt.

 

 

 

Tipitaka

(Der Dreikorb)

Pali: ti "drei" pitaka "Korb"

 

 

Die Tipitaka setzt sich wie folgt zusammen.

Der Vinaya-Pitaka: Die Sammlung der Ordenszucht.

Der Sutta-Pitaka: Die Sammlung der Lehrreden.

Der Abhidhamma-Pitaka: Die philosophische Sammlung.

 

 

  

Die buddhistischen Richtungen

 

 

Hinayana (kleines Fahrzeug)

(In Thailand Theravada (Der Weg der Alten genannt) 

(ab 5. Jh. v. Chr.)

 Wer Leid vermeiden wollte, bekam Auskunft über Ursache und Wirkung. Er wird vorherrschend in Sri Lanka, Birma, Laos, Thailand und Kambodscha gelehrt. Die Lehre Buddhas wird als "Floß" oder "Schiff" betrachtet, mit dem man den Ozean der Welt des Leides überqueren kann - hin zum Nirvana. Hinayana ist die älteste Form des Buddhismus und beruht auf einer Sammlung von Lehren, die auf einer Konferenz, nicht lange nach Gautamas Tod, bestätigt wurden.

Hinayana verheißt nur den Mönchen und Nonnen Erlösung.

  

 

Mahayana (großes Fahrzeug)

(ab 2 Jh. n. Chr.)

Wer mehr für andere tun wollte, hörte Belehrungen über Mitgefühl und Weisheit. Der Mahayana ist verbreitet in Nepal, Tibet, Vietnam, China, Korea und Japan. Mahayana wird die jüngere und größte Strömung im Buddhismus genannt. Hier können nicht nur Mönche und Nonnen, wie im Hinayana, sondern alle Menschen das Nirvana erreichen. Dabei helfen ihnen die Bodhisattvas.

 

Vajrayana (Donnerkeil oder

diamantenes Fahrzeug)

(ab 5. Jh. n. Chr.)

Wird häufig als eine Weiterentwicklung des Mahayana angesehen.

Der Vajrayana ist heute hauptsächlich vertreten in Nepal, China, Japan und Tibet. Mystik, Symbolik, Rithen, geistige und körperliche Übungen dienen als Mittel auf dem Weg zur Erleuchtung.

Diese Lehre zielt darauf ab, das Nirvana innerhalb eines Lebens, anstatt über den Zeitablauf mehrerer Leben zu erreichen.

 

Avalokiteshvara

 

Lamaismus

(ab 747 n. Chr.)

In Tibet ist der Lamaismus die vorherrschende Religion. Der Lamaismus ist eine Sonderform des Vajrayana. Er enthält Elemente der vorbuddhistischen Bon-Religion, einer Form des Schamanismus.  Im Jahre 747 n Chr. kam der buddhistische Mönch und Gelehrte Padmasambhava, "der aus einem Lotus Geborene" von Nordindien nach Tibet, wo er den ersten Orden der Lamas (Mönche) gründete.

 

 

 

Dharma

Pali "Dhamma" 

 

 

Dharma ist die buddhistische Lehre. Das Dharma wird als ein Floß oder Schiff angesehen, das die Menschen über das Meer von Leiden in das Nirvana bringt. Die buddhistischen Glaubensrichtungen werden deshalb auch als "Fähren" oder "Fahrzeuge" bezeichnet.

 

 

 

Sangha

 

 

Sangha heißt, die Mönch- und Nonnengemeinde, die Buddha gegründet hat.

 

 

 

Karma

 

 

 

Karma heißt übersetzt "Tat" oder "Wirken" (Ursache und Wirkung), nicht Schicksal. Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Dieses Verständnis ermöglicht den bewussten Aufbau von Eindrücken, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden. Für Buddhisten bedeutet Karma die Ansammlung guter oder schlechter Taten ihres gesamten Lebens. Ein schlechtes Karma zieht eine Wiedergeburt in einem schlechten Leben nach sich. Bei gutem Karma gehen Buddhisten ins Nirvana ein.

 

 

 

Wiedergeburt

 

 

Buddhisten glauben, dass ein Mensch nach seinem Tod wieder in ein weiteres Leben hineingeboren wird. Man kann als Tier oder Mensch wiedergeboren werden, das hängt ganz vom Karma ab. Buddhisten streben als höchstes Ziel die Befreiung aus diesem Kreislauf an, um ins Nirvana einzugehen.

 

  

 

Nirvana

 

 

Nirvana heißt "verwehen" oder "verlöschen".

Das Nirvana ist das höchste Ziel der Buddhisten. Es ist das Verlöschen der Wünsche und der Gier. Dieser Zustand kann zu Lebzeiten erreicht werden. Der Tod ist dann der Eintritt in das vollkommene Nirvana. Wer ins Nirvana eingeht, muss nicht mehr wiedergeboren werden und nicht mehr leiden.

 

 

Die vier edlen Wahrheiten

 

 

Das Leben ist "DUKKHA".

Auf deutsch: leidhaft, unerfüllend und nicht zufrieden stellend.

Die vier edlen Wahrheiten sind Buddhas Antwort auf die Frage:

1. Was ist Leiden?

    Das ganze Leben ist Leiden, Geburt,

    Krankheit, Alter und Sterben ist leidvoll.

    Glück ist vergänglich.  

2. Wie entsteht das Leiden?

    Das Leiden entsteht, weil die Menschen

    immer mehr haben wollen, als sie

    besitzen und nicht zufrieden sind mit

    dem was sie besitzen.

3. Wie kann das Leiden beendet

     werden?

    Das Leiden hört auf, wenn die

    Menschen diese Gier überwinden.

4. Wie ist der Weg aus dem Leiden?

    Es gibt einen Weg zum Glück.

    Es ist der achtfache Pfad.

 

 

 

Der achtfache Pfad

 

 

Der achtfache Pfad besteht aus drei Gruppen.

"SITTLICHKEIT"

"KONZENTRATION bzw. GEISTESSAMMLUNG"

"WEISHEIT"

 

Rechte Ansicht

Sich darüber klar werden, was wir mit dem Leben tun.

Rechtes Denken

Sich nicht von schlechten Gedanken leiten lassen.

Rechtes Reden

Nicht lügen und nicht böse sprechen.

Rechtes Tun

Selbstlos sein und gut mit anderen umgehen.

Rechtes Leben

Nur Arbeiten annehmen, die anderen nicht schaden.

Rechtes Streben

Immer das Beste versuchen.

Rechte Wachsamkeit

Bewusst leben und empfinden.

Rechtes Sichversenken

Sich auf eine Sache konzentrieren. 

 

 

 

Dharmacakra

 

 

Dharmacakra heißt "Rad der Lehre".

Es wurde von Buddha in Bewegung gesetzt.

Seine acht Speichen symbolisieren den achtfachen Pfad.

 

 

 

Die Grundregeln ethischen Verhaltens

 

Die 5 Selbstverpflichtungen

(Panca Sila)

 

Buddhisten beachten fünf ethische Prinzipien:

 

"Ich verpflichte mich gegenüber mir selbst,

1.  kein Leben zerstören

     (Ich beobachte das Gebot, mich

     fernzuhalten von der Vernichtung

     der Lebewesen.)

2.  Diebstahl unterlassen

     (Ich beobachte das Gebot, mich

     fernzuhalten von Diebstahl.)

3.  kein unkeuscher Lebenswandel

     (Ich beobachte das Gebot, mich

     fernzuhalten unerlaubten

     geschlechtlichen Verkehrs.)

4.  nicht Lügen

    (Ich beobachte das Gebot, mich

    fernzuhalten von Lüge und Trug.)

5. berauschende Getränke meiden".

    (Ich beobachte das Gebot, mich zu

    enthalten des Genusses von Alkohol.)

 

 

 

Die 8 Selbstverpflichtungen

(Atthanga Sila)

 

Die acht ethische Prinzipien sind für den Aufenthalt im Wat gedacht, die dritte Selbstverplichtung ist verändert.

 

"Ich verpflichte mich gegenüber mir selbst,

3. mich jeglicher sexuellen Handlung zu enthalten

6. mich des Essens nach 12 Uhr zu enthalten

7. nicht zu tanzen, zu singen oder Musik zu hören sowie mich nicht mit Parfüm oder Kosmetik zu verschönern

8. nicht auf einem hohen, geräumigen oder luxuriösen Bett zu schlafen".

 

 

 

Die Zuflucht zu den "Drei Juwelen"

 

"BUDDHA" (Der vollkommen Erwachte)

"DHARMA" (Die Lehre die den Weg weist)

"SANGHA" (Die Gemeinschaft die den Weg geht)

 

Bei jedem buddhistischen Schrein dreimal anrufen mit den Worten die Gautama Buddha seinen ersten Missionaren gab.

 

Ich nehme meine Zuflucht zum Buddha.

Ich nehme meine Zuflucht zum Dharma.

Ich nehme meine Zuflucht zum Sangha.

 

Ich nehme meine zweite Zuflucht......

 

Ich nehme meine dritte Zuflucht.....

 

 

 

Die dreifache Verehrung

 

Ein häufiges Gebet das auch dreimal gesprochen wird:

 

Pali:

Namo tassa bhagavato arahato Sammasambuddhassa

 

Deutsch:

Verehrung dem Erhabenen, Heiligen, Vollkommen Erwachten!