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Thailand

Ayutthaya und Bangkok

Insel Phuket

 

 

Thaitanz

 

    

 

 

 

 

 

Thailand

Land der Freien

(Prathet Thai)

 

 

Die thailändische Fahne

 

Flagge_Thailand

 

Am 28.09.1917 eingeführt, Tairong (Trikolore) genannt.

Rot symbolisiert das Blutopfer (die Nation). Weiß symbolisiert die Reinheit (Buddhismus). Blau symbolisiert das Königshaus (die Monarchie).

 

 

Das Thailändische Wappen

 

 

Genaugenommen ist der Garuda, thailändisch "Krut(Kruth)", nicht das Wappen, sondern das Staats-Siegel, bzw. das staatliche Symbol Thailands. König Chulalongkorn führte 1893 als staatliches Symbol den Garuda ein, einen mythologischen Adler, der als Göttervogel in hinduistischen Mythen vorkommt. Ein Siegel mit der Garuda-Darstellung wurde im Auftrag des Königs, von Prinz Naris entworfen.

 

 

 

Nationalhymne

"Phleng Chat"

 

Die Nationalhymne Thailands wurde am 10. Dezember 1939 eingeführt. Die Komposition schrieb Peter Feit (Thainame: Phra Chen-Duriyang) (1883-1968). Er war Sohn deutscher Einwanderer und königlicher ''Advisor'' für Musik. Der Text stammt von Luang Saranupraphan. Die Nationalhymne wird täglich um 8.00 Uhr und 18.00 Uhr im thailändischen Fernseh- und Radioprogramm wie auch in öffentlichen Gebäuden und Parks gespielt, wo man sich üblicherweise von den Sitzplätzen erhebt bzw., wenn man sich gerade zu Fuß fortbewegt, stehen bleibt. Einige Thais richten sich dafür sogar nach Bangkok aus. In thailändischen Schulen wird die Nationalhymne jeden Tag gesungen.

Während dem Abspielen der Nationalhymne nicht stehen zu bleiben, ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einer Geldstrafe geahndet.

 

 

Text Nationalhymne

 

Deutsche Übersetzung:

Thailand umarmt mit seiner Brust alle

Menschen mit Thai-Blut. Jeder Zentimeter

Thailands gehört den Thais. Das Land hat

seine Unabhängigkeit stehts gewahrt weil

die Thais stehts vereint waren. Die Thais

lieben den Frieden, aber sie sind keine

Feiglinge im Krieg. Niemandem werden sie

erlauben sie ihrer Unabhängigkeit zu berauben.

Noch werden sie Tyrannei erleiden.

Alle Thais sind dazu bereit, jeden Tropfen

Blutes der Nation zu opfern. Für Sicherheit,

Freiheit und Fortschritt.

 

 

 thailand_nationalhymne

 

 

Beste Reisezeit

 

 

Die beste Reisezeit ist von November bis Februar. Etwa 25-30 Grad. Also nach der Regenzeit die von Juni bis Oktober geht. Heiß und feucht ist es von März-Mai.

 

 

Kalender

 

Im Jahr 1940 wurde in Thailand der westliche Kalender eingeführt. Bis dahin wurde in Thailand nach den buddhistischen Zeitangaben gerechnet. Diese Ära begann 543 Jahre vor der Christlichen Zeitrechnung. Das Jahr 2009 ist im Buddhismus das Jahr 2552.

 

 

Bildung

 

 

Der Besuch der sechsjährigen Grundschule ist verbindlich und im Prinzip kostenfrei. Zum Teil müssen die Kosten für Schuluniformen und Schulmaterialien selbst gezahlt werden.

Nach Abschluss der Grundschule haben die Schüler die Möglichkeit, eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung zu beginnen, die im Wesentlichen auch schulisch durchgeführt wird. Dabei fallen Kosten für Lehrmittel und oft mehr oder weniger lange Anfahrtswege in die nächste größere Stadt an, insbesondere bei Kindern vom Land. Bei der hohen Zahl privater Institute und Fachhochschulen sind zudem Kursgebühren zu entrichten. Besonders Begabte aus armen Familien, die an staatlichen Universitäten studieren, können sich um ein Stipendium oder ein langfristiges, zinsloses Darlehen bewerben.

 

Schulbesuch

Etwa 97% aller Kinder besuchen die Schule.

 

Analphabetenrate

Männer 2,8 %

Frauen 6,1 %

 

 

Staatsoberhaupt

 

König Bhumibol Adulyade (Rama IX) 

 

 

Staatsreligion

 

Die Staatsreligion in Thailand ist der Buddhismus.

 

Religionsausübung

 

Die freie Religionsausübung ist in der thailändischen Verfassung verankert. Artikel 13 der Verfassung des Königreichs Siam vom 10 Dezember 2475 (1932): "Jedermann hat die vollkommene Freiheit des Religions- und Glaubenbekenntnisses und die Freiheit der Religionsausübung gemäß seinem Bekenntnis, wenn dadurch nicht gegen das sittliche Empfinden der Bevölkerung verstoßen wird.

 

 

Wat & Mönche

 

Zeremonie im Wat Chalong

 

Es gib in Thailand etwa 18 000 Wats und 160 000 Mönche. Wats sind buddhistische Tempelanlagen und Klöster.

 

Ethnische Gruppen

Thais 79,5 %

Chinesen 12,1 %

Malayen 3,7 %

Khmer 2,7 %

Sonstige 2,0 %

 

Religionen

Buddhisten 94,0 %

Moslems 4,6 % (Überwiegend Malaien im Süden)

Katholiken 0,7 %

Sonstige 0,7 %

 

 

Allgemeines

(Thailand)

 

Thailand

Muang Thai (Land der Freien)

Thailand heißt offiziell Muang Thai, "Land der Freien". Damit wird auf einen Fürsten des 14. Jahrhundert angespielt, der die zahlreichen Thai-Stämme gegen die Oberherrschaft der Khmer vereinte und alle Sklaven und Gefangenen freiließ.

 

Hauptstadt  

Krung Thep (Bangkok)

 

Fläche

Thailand hat eine Fläche von 513 115 km², davon sind 26 % mit Wald, eine Nord Süd Ausdehnung von etwa 1700 km und von Ost nach West bis 800 km. Thailand ist etwa so groß wie Frankreich.

Vier Regionen bilden 76 Provinzen als Verwaltungseinheiten.

 

Küstenlänge

3 219 km

 

Einwohnerzahl

69.122.234 (2010)

 

Bevölkerungsdichte

135 Einwohner je km²

 

Amtssprache

Thai

 

Grenzländer

Kambodscha (803 km)

Myanmar (1800 km)

Laos (1754 km)

Malaysia (506 km)

 

Grenzlänge gesamt

4.863 km

 

Wirtschaft

Landwirtschaft 49%

Industrie 14%

Dienstleistung 37%

 

Zeitverschiebung

MEZ +6 Stunden

Sommerzeit +5 Stunden

 

Netzspannung

220 V, 50 Hz,

Unterschiedliche Steckdosen,

Adapter erforderlich.

 

 

Höchste Erhebung

 

 

Doi Inthanon, der mit 2565 m höchste Berg von Thailand, ist berühmt für seine schönen Wasserfälle und großartige Ausblicke. Das Klima ist das ganze Jahr hindurch angenehm. Der Doi Inthanon liegt in der Provinz Chiang Mai, südwestlich der gleichnamigen Provinzhauptsstadt. Im Doi Inthanon Nationalpark befindet sich der Napapon Phumsiri Chedi gebaut für die königliche Familie. Auf dem Weg zum Gipfel des Berges hat man einen atemberaubenden Blick auf die malerische Berglandschaft.

 

 

Die Bergvölker der Hmong und Karen sind hier beheimatet. Durch gezielte Planungen und verschiedenen Projekten, finanziert durch den König, wurde die Bevölkerung überzeugt kein Mohn mehr anzubauen. Blumen und Gemüsefelder prägen jetzt die idyllische Landschaft rund um den höchsten Berg Thailands. Den Doi Inthanon Gipfel und Nationalpark zu besuchen ist ein ganz besonderes Erlebnis.

 

 

Längster Fluss

Chao Phraya 372 km

(Thai: Maenam Chao Phraya)

 

Wat Arun Chedi am

Chao Phraya Fluss in Bangkok

 

Der Chao Phrayaist neben Mekong  und Saluen der größte und wichtigste Fluss Thailands und fließt durch Bangkok.

Früher gab es in Bangkok nur kleine Pfade zwischen den Häusern. Die einzigen Verkehrswege war der Chao Phraya Fluss und die unzähligen Klongs (Kanäle). Heute noch kann man den Flair bei einer Bootsfahrt in einem Longtail-Boot auf den Klongs im Stadtteil Thonburi erleben. Hierbei hat man einen fantastischen Einblick in das Leben an den Klongs, Händler in Booten, Wassertaxis, im Klong badende Kinder, Häuser auf Stelzen und nebenan ein buddhistischer Wat.

Auf dem Chao Phraya Fluss verkehren günstige Wassertaxis den ganzen Tag. Man kann an jeder Haltestelle zusteigen. Die Luft auf dem Fluss ist angenehmer als in der Innenstadt.

 

 

Währung

 

 

Die Landeswährung ist der Thailändische Baht (THB).

1 Baht = 100 Satang

 

 

Ayutthaya

(Die alte Hauptstadt)

 

 

Ramathibodi I. (U Thong) (* 1314 † 1369), war der erste König des Königreiches Ayutthaya.

 

Nachdem im Jahre 1904 vom Archäologen Prinz Damrong Rajanubhab eine große Ruinenstadt zwischen dem heutigen Kanchanaburi und Suphanburi entdeckt wurde, die die Bevölkerung der Umgebung Mueang Thao U Thong („Stadt von König U Thong“) nannte. U Thong wurde 1314 wahrscheinlich als Sohn von Chodüksethi, einem einflussreichen chinesischen Kaufmann aus Phetchaburi und seiner Frau, einer Tochter des Fürsten von Lophuri geboren. Er war verheiratet mit der Tochter des Herrschers von Suphanburi. Als der König von Suphanburi verstarb, konnte Prinz U Thong den Thron übernehmen.

 

 

Aufgrund einer Cholera-Epidemie, die viele Menschen dahinraffte, musste jedoch die Hauptstadt Sukhothai aufgegeben werden. So begab sich Prinz U Thong mit dem Rest seiner Bevölkerung auf die Suche nach einem neuen Siedlungsort. Er fand ihn am Zusammenfluss dreier Flüsse: dem Chao Phraya, dem Lophuri und dem Pasak. Hier gründete er im Jahre 712 des Chula-Kalenders, dem Jahr des Tigers, am Freitag, dem 6. Tag des zunehmenden Mondes im 5. Monat, um drei Nalika und neun Bat, das ist der 4. März 1351 kurz nach neun Uhr morgens, seine neue Hauptstadt, der er den Namen „Krung Thep Dvaravati Sri Ayutthaya“ gab. Die Insel war aber schon seit langem besiedelt gewesen. Einige große Tempel dokumentieren dies, da in ihnen Gegenstände gefunden wurden, die eindeutig aus der Zeit vor 1350 stammen.

 

 

So wird z. B. über die große Buddhafigur im Wat Phanan Choeng in den Chroniken des Nordens vermerkt, dass sie im Jahre 1324 errichtet wurde.

 

 

Die Stadt war nicht nur an allen Seiten von Gewässern umgeben, von Erdwällen und Palisaden geschützt, sondern auch um 1550 von einer 20 Meter hohen und 5 Meter dicken Stadtmauer.

 

 

 

Darüber hinaus wurde das tiefer gelegene Land in diesem Flussgebiet regelmäßig überflutet, so dass einerseits eine lang dauernde Belagerung unmöglich und andererseits das Land besonders fruchtbar für den Reiseanbau wa

 

 

Unter der Herrschaft von König U-Thong wurde die Sklaverei eingeführt (erst unter König Rama V. wieder abgeschafft!). Eine sehr strikte Steuern- und Abgabepolitik wurde eingeführt.

Die Verdienste von König U Thong sind folgende:

-Einführung des Theravada-Buddhismus auch in Ayutthaya.

-Einführung eines Rechtssystems auf hinduistischen Normen, das auch heute noch in Thailand Gültigkeit hat.

 

 

In ihrer Blütezeit war Ayutthaya eine Weltstadt mit den drei Königspalästen, 375 Tempelanlagen und 94 Stadttoren, die von 29 Verteidigungsforts geschützt wurde.

 

 

Während der Periode, als Ayutthaya die Hauptstadt war, herrschten 33 Könige und mehrere Dynastien über das Königreich. Bis zum Jahr 1359 regierte UTHONG in Ayutthaya, dann folgte ihm sein Sohn Ramesuan.

 

 

Mehrere Belagerungen durch die Burmesen konnte sie im Laufe der Geschichte überstehen, ehe sie am 7. April 1767 erobert, geplündert und fast vollständig zerstört wurde. Ayutthaya erholte sich von dieser Katastrophe nicht mehr, kurze Zeit später gründete König Rama I. die neue Hauptstadt Bangkok.

 

 

 

 

Bangkok

Krung Thep 

 

Flagge der Provinz Phuket

 

 

Wappen von Bangkok

 

In dem Wappen und der Flagge von Bangkok reitet die Gottheit Indra auf dem dreiköpfigen Elefanten Erawan, der allerdings nur mit einem Kopf dargestellt wurde.

Erawan ist ein mythischer weißer, heiliger Elefant, das Reittier des indischen Gottes Indra (Gott des Regens und Donners). Gilt in erster Linie als Glückbringer oder Glückssymbol und in früheren Zeiten als Regenbringer.

 

 

 

Nachdem Ayutthaya 1767 von den Burmesen erobert, geplündert und beinahe völlig zerstört worden war, wurde 1772 von General Taksin eine Kleinstadt namens Thonburi zur neuen Hauptstadt ernannt.

 

 

1782 verlegte König Rama I. (Begründer der bis heute regierenden Chakri-Dynastie), seinen Regierungssitz auf ein östliches Gebiet von Thonburi namens Rattanakosin. mit dem hauptsächlich von Chinesen bewohnten Dorf "Bang Kok", welches er – nach dem Vorbild Ayutthayas – zum Zentrum der neuen Metropole machte.

 

 

Bangkok ist nicht nur die Hauptstadt des Königreichs Thailand sondern auch ein besonderes Verwaltungsgebiet. Es hat den Status einer Provinz (Changwat)und wird von einem Gouverneur regiert. Sie ist die mit Abstand größte Stadt des Landes. In der Bangkok Metropoliten Region (BMR), der größten Metropolregion in Thailand, leben insgesamt 12,177 Millionen Menschen (2009). Die Stadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Thailands mit Universitäten, Hochschulen, Palästen und über 400 Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster).

 

 

Allgemeines

(Bangkok)

 

Fläche

1.565,2 km²

 

Einwohner

7.025.000

 

Metropolregion

7.761,5 km²

 

Metropolregion Einwohner

12.177.000

 

 

Viewpoint

 

 

 

 

 

 

Wappen der Provinz Phuket.

 

Auf dem Wappen von Phuket stehen die beiden weiblichen Heldinnen der Provinz, Thao Thep Kasattri und Thao Sri Sunthon.

 

 

Blume der Provinz Phuket

(Bougainvillea)

 

 

Baum der Provinz Phuket

(Burmese Rosewood)

 

 

Die Insel Phuket

 

 

Die Einheimischen nannten ihre Insel in alten Zeiten Chalang. Später taucht sie in siamesischen Dokumenten als Talang oder Tha-Laang  auf. Die Bezeichnung "Phuket" war früher offensichtlich nur der Name des südlichsten Bezirks der Insel, welcher wohl nur zufällig Ähnlichkeit mit dem malaiischen Bukit (Hügel) hat. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich der Name der Insel von "Junkceylon" in den heutigen Namen "Phuket".

 

 

Die ersten Siedler auf der Insel waren Menschen der Volksgruppe der Mon, die in der Zeit vor Sukhothai aus Birma einwanderten. Nach der Übernahme durch Ayutthaya erlaubte König Ekathotsarot hier erstmals den Handel durch Europäer; zunächst errichteten Portugiesen Niederlassungen. Ihr architektonischer Einfluss ist heute noch zu spüren. Durch die reichen Zinnvorräte angelockt, kamen im 19. Jahrhundert Chinesen nach Phuket. 1933 wurde die Stadt zur Provinzhauptstadt erklärt. Phuket liegt in der Andamanensee und etwa 850 km südlich von Bangkok.

 

 

Die Insel bietet neben, mit tropischem Regenwald bedeckten Hügeln und Bergen, Wasserfällen und Parks, Kokosnuss- und ausgedehnten Kautschukplantagen, vor allem makellose weiße Strände mit feinem Sand und klarem, warmen blauen Wasser.

 

 

Allgemeines

(Phuket)

 

Größe

Phuket hat eine Nord/Süd-Länge von etwa 48 km

und eine maximale Ost/West-Breite von 19 km.

Die Gesamtfläche beträgt etwa 543 km².

 

Einwohner

Phuket hat  280 000 Einwohner.

Phuket Town hat 80 000 Einwohner.

 

Angrenzende Provinzen und Gebiete

Norden: Phang Nga

Osten: Krabi

Süden: Küste zur Andamanensee

 

Ethnische Gruppen

Thais 42,0 %

Chinesen 56,0 %

Moslems 2,0 %